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Auftreten
Kein Bereich des menschlichen Körpers ist so häufig von Erkrankungen und Verletzungen betroffen wie Nacken, Schulter und Halswirbelsäule. Viele Krankheiten verursachen weitere Erkrankungen. Grund dafür ist der komplexe Aufbau von Schulter und Halswirbelsäule. Auf kleinstem Raum sind Knochen, Bänder, Kapseln und Muskeln miteinander verbunden. Kein Wunder also, wenn Schmerzen nicht so genau zuzuordnen sind. Falsche Körperhaltung, Bewegungsmangel und sitzende Tätigkeiten belasten die Gelenke und verspannen die Muskulatur. Bei über 30-Jährigen sind Erkrankungen in diesem Bereich eher die Regel als die Ausnahme.
Ursachen und Diagnose
Die Ursachen für Schmerzen in der Schulter und dem Schulter-/Nackenbereich sind vielfältig:
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Durch Überlastung lockert sich das Gelenk. Oft bleibt es chronisch instabil. |
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Entzündliche (rheumatische) Störungen, die vom Schultergelenk ausgehen. |
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Bänder, Muskeln, Kapseln und Sehnen sind leicht „reizbar“. |
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Ein gereizter Schleimbeutel kann genauso wie ein operativer Eingriff zu einer steifen Schulter führen. |
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Projektionsschmerz bei einem mittleren Halswirbel-Syndrom. |
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Bei Stürzen, etwa im Sport, wirken oft erhebliche Kräfte auf das Schultergelenk ein, verbunden mit schmerzhaften Blutergüssen, Bänderdehnungen, Rissen oder Gelenksverletzungen. |
Spezifische Erkrankungen sind:
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Gefrorene Schulter (Frozenshoulder) |
Therapien
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Kombination mehrerer Therapieformen die beste Wirkung erzielt. Ihr Arzt wird bei Erkrankungen oder Verletzungen eine Behandlung empfehlen, die genau auf Sie zugeschnitten ist. Fast immer stehen dabei die Schmerzbekämpfung und der Muskelaufbau im Vordergrund, weil die eigentliche Krankheit nur erfolgreich behandelt werden kann, wenn Sie als Patient schmerzfrei und beweglich sind.
Oft verschreibt der Arzt Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken, oder Rheumamittel, die Entzündungen hemmen sollen. Bei einer Entzündung sind auch wiederholte Cortisoneinspritzungen hilfreich. Die Kombination mit Mitteln gegen Depression, die ebenfalls gegen Schmerzen wirken, ersetzt in vielen Fällen klassische Schmerzmittel.
Die elektrische Nervenstimulation gegen Schmerzen mit TENS ist eine sanfte Alternative zu Medikamenten, die bestens verträglich ist.
Damit es nicht zu Verklebungen kommt und sich schnell wieder Gelenkschmiere bildet, ist Bewegung – das heißt: Muskelaufbau – ausgesprochen wichtig. Die elektrische Muskelstimulation (EMS) ist dafür Mittel der Wahl, weil sie früher als andere einsetzbar ist. Nämlich auch dann, wenn Bewegungsübungen oder Krafttraining noch nicht in vollem Maße möglich sind.
Nahezu unverzichtbar bei Schmerzen in der Schulter ist die Heilgymnastik oder Physiotherapie, weil sie in dem komplexen Gebilde gezielt einzelne Bänder und Muskeln beweglich macht.
EMS und TENS spielen in dieser Kombination fast immer eine große Rolle. Sie
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fördern nach Operationen früh die Beweglichkeit |
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helfen effektiv bei der Schmerzbekämpfung |
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erlauben Muskelaufbau ohne zusätzliche Schmerzen |
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verhindern Versteifungen und Verklebungen |
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sind wissenschaftlich anerkannt. |
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