Der menschliche Bewegungsapparat besteht allein aus 280 quergestreiften Muskeln. Selbst in Ruhephasen stehen sie unter ständiger Spannung. Wird die Muskelaktivität in irgendeiner Form beeinträchtigt – oder ist unser Bewegungsablauf gestört, entstehen erhebliche Probleme. Im Gipsverband verlieren betroffene Muskeln innerhalb einer Woche rund zwanzig, innerhalb von zwei Wochen fast dreißig Prozent ihrer Kraft.
Die frühzeitige Rehabilitation mit Bewegung und Training ist besonders wichtig, um wieder Substanz und Kraft aufzubauen. Und das möglichst schnell. Denn das Kraftdefizit besteht, zum Beispiel nach einer Operation, noch sehr lange in erheblichem Umfang.
Auch wer wegen Schmerzen einzelne Körperpartien ruhig hält und sich wenig bewegt, muss mit Muskelschwund rechnen. Dabei sind gut trainierte, bewegliche Muskeln oft die beste Möglichkeit, Schmerzen zu reduzieren (Arthrose/Arthritis, Schmerzen).
Neben Physiotherapie oder Krankengymnastik ist gezieltes Muskeltraining unabdingbar. Dazu eignet sich vor allem die elektrische Muskelstimulation (EMS). Diese klinisch geprüfte Therapie kann der Patient alleinverantwortlich durchführen. Sogar in Ruhestellung und bei Schmerzen, also sehr viel früher als andere Maßnahmen. Über Elektroden auf der Haut erhält der Muskel elektrische Impulse, die ihn dazu veranlassen, sich zusammen zu ziehen und wieder zu entspannen. Die elektrische Muskelstimulation „simuliert“ sozusagen Bewegung.
Selbst Inkontinenz und verschiedene Schlafstörungen sind auf muskuläre Probleme zurückzuführen, bei denen EMS hilft.
EMS-Geräte wie Polystim XP® und PolyStim PLUS® von neurotech® verkürzen die Rehabilitation, vermeiden Spätfolgen und entlasten schmerzende Gelenke. Und das bei unterschiedlichsten Schmerzen, Bewegungsschäden und Fehlhaltungen gleichermaßen. Ganz zu schweigen vom wirkungsvollen und einfachen Muskelaufbau.
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