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Was ist Arthrose?
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt. Bei der Arthrose sind die Gelenke durch Abnutzung geschädigt oder sogar zerstört, aber (zumindest anfangs) nicht entzündet. Vier von fünf Menschen über 50 haben bereits geschädigte Gelenke. Arthrose kann an allen Gelenken auftreten, am häufigsten betroffen sind Wirbelsäule, Hüfte, Knie, Fuß oder Hand. Arthrose ist nicht heilbar. Aber man kann die Beschwerden, vor allem die Schmerzen, lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.
Was ist Arthritis?
Bei einer Arthritis sind die Gelenke chronisch entzündet. Die Ursachen sind unbekannt, aber viele Anzeichen deuten auf eine sogenannte „Autoimmunerkrankung“, die vermutlich vererbbar ist. Der Körper sendet Stoffe aus, welche die Knorpelflächen im Gelenk angreifen und letztendlich Knorpel und Knochen zerstören.
Wie entstehen Arthrose und Arthritis?
Ohne unsere Gelenke wäre Bewegung unmöglich. Bei den vielen tausend Bewegungen am Tag, die wir durchführen, werden sie belastet – ohne dass wir es überhaupt merken. Dauerhaft falsche Bewegungen oder eine schlechte Körperhaltung, etwa im Büro, führen früher oder später zu Schäden. Das gesamte Körpergewicht liegt auf wenigen wichtigen Gelenken (Knie, Wirbelsäule, Knöchel). Übergewicht gilt deshalb als eine Hauptursache von Arthrose. Aber auch eine erbliche Veranlagung oder Unfälle beschleunigen den Gelenkabbau. Stoffwechselstörungen und Ernährungsfehler führen zu einer mangelnden Versorgung der Gelenke mit Nährstoffen.
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