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Wie wird Arthrose diagnostiziert?
Ausgangspunkt jeder Arthrose ist ein Schaden im Knorpelüberzug. Zunächst ist dieser Schaden nur auf eine kleine Fläche begrenzt und tritt oberflächlich auf. Kurz darauf lassen sich im Röntgenbild erste Verdichtungen des Knochens nachweisen; direkt unter dem erkrankten Knorpel. Der Gelenkknorpel wird abgebaut. Bewegungen schmerzen, die Gelenke sind weniger belastbar. Das Gelenk verformt sich. Diese Veränderungen sind ein entscheidendes Zeichen für ein Frühstadium der Arthrose. Ohne die Knochenveränderung liegt nur ein „Knorpelschaden“ vor. Wenn man also von einer Arthrose spricht, meint dies immer einen Knorpelschaden mit Knochenveränderungen.
Die empfundenen Schmerzen sind jedoch nicht immer identisch mit den sichtbaren Veränderungen im Röntgenbild. Deshalb ist für die Behandlung immer das Ausmaß der Schmerzen und der Bewegungseinschränkung entscheidend.
Welche Symptome lassen auf Arthrose oder Arthritis schließen?
Erste Anzeichen für eine Arthrose sind ein Spannungsgefühl und steife Gelenke. Im weiteren Verlauf folgen dann Schmerzen, die besonders bei ruckartigen Belastungen auftreten und mit der Zeit stärker werden. Fließende Bewegungen, wie beim Fahrradfahren, sind oft noch schmerzfrei. Bei feuchtem, kaltem Wetter nehmen die Beschwerden zu. Betroffene haben oft Mühe, nach längeren Pausen wieder „in Schwung“ zu kommen. Ist die Arthrose weiter fortgeschritten, können sich Dauerschmerzen einstellen. Der Patient ermüdet dann sehr schnell nach körperlicher Betätigung. Wenn die Gelenke häufig gerötet und überwärmt sind, liegt dies an abgeriebenem Knorpel und Knochenmaterial, das Entzündungen hervorruft. Dann handelt es sich bereits um eine Gelenkentzündung, die Arthritis.
Erste Anzeichen für eine Arthritis sind oft steife Gelenke am Morgen, vor allem in den Fingern. Arthrose und Arthritis gemein sind die unerträglichen Schmerzen im fortgeschrittenen Stadium.
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